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Konfigurator – was das ist und warum Sie es brauchen

Auch wenn Ihnen das Wort Konfigurator erstmal fremd vorkommt – gesehen haben Sie sicher schon einen, vermutlich sogar genutzt: Wenn Sie beim Online-Shopping Farbe und Schnitt Ihrer Hose einstellen, bei der Internet-Suche nach dem neuen Bett verschiedene Holzarten ausprobieren und das Bett in einem virtuellen Raum platzieren oder beim Design des neuen Badezimmers unterschiedliche Fliesen testen – all das geschieht mithilfe von Konfiguratoren. Sie eignen sich für alle Produkte, die kundenspezifisch anpassbar sind.

Dabei ist jeder Konfigurator anders: Der eine zielt darauf ab, verschiedene Farben, Materialien und Designs zu testen, der andere hilft, das Produkt in einem 3D-Raum zu positionieren und so die Maße besser abschätzen zu können, der nächste kann beides. Drehen oder Kippen, Zoomen oder Bewegen – all das ermöglichen Konfiguratoren und machen so Ihr Produkt für den Kunden lebendig. Er kann wertvolle Informationen aus den Konfigurationen ziehen, fühlt sich so besser beraten und der interaktive Spaßfaktor kommt meist auch nicht zu kurz.

Mehr Umsatz, höheres Ranking, weniger Kosten

Von den Vorteilen eines Konfigurators werden Sie und Ihre Kunden in vielerlei Hinsicht profitieren. Ihre Beratungsleistung wird auf moderne Art und Weise unterstützt. Das kann auch Ihr Unternehmensimage pflegen. Möglicherweise sind Sie mit einem Konfigurator sogar Vorreiter in Ihrer Branche und können sich somit als zukunftsorientiertes Unternehmen positionieren. Warten Sie also nicht zu lange: Konfiguratoren werden immer mehr zum Markttrend. Wer zu lange zögert, geht das Risiko ein, dass Wettbewerber an ihm vorbeiziehen.

Die Verweildauer auf Ihrer Seite wird durch einen Konfigurator nachweislich erhöht, was Ihr Google-Ranking positiv beeinflusst. Ebenso steigern die Bilder, die der Konfigurator ganz automatisch erzeugt, Ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen. Umgekehrt betrachtet: Ohne Konfigurator könnte es passieren, dass Sie von Konkurrenten auf die nächste Google-Seite verdrängt werden.

Und ein weiteres Plus: Die Nutzer können ihre Lieblingsprodukte, die sie mit Ihrem Konfigurator erstellt haben, auf Facebook teilen. So steigern Sie ganz nebenbei Ihre Reichweite um ein Vielfaches.

Die Umsätze werden bei Unternehmen, die Konfiguratoren einsetzen, gesteigert, denn wer sein Produkt schon im Vorhinein individuell konfigurieren kann, trifft natürlich mit höherer Wahrscheinlichkeit eine positive Kaufentscheidung. Indem Ihre Kunden anhand von 2D- oder 3D-Modellen das Produkt testen können, wird ihre Vorstellungskraft gestärkt und Fehler beim Kauf sind quasi ausgeschlossen: Der Kunde kauft nicht die Katze im Sack. Die Kundenzufriedenheit steigt nachweislich, weil sie sich in ihren Individualisierungswünschen optimal begleitet fühlen.

Der Umsatz geht für Sie also nach oben, die Kosten gleichzeitig nach unten: Denn Sie sparen Zeit und Geld, indem Sie häufige Kundennachfragen vermeiden und den Beratungsbedarf senken. Selbstverständlich kann ein Konfigurator eine fachmännische Kundenberatung nicht völlig ersetzen, aber sinnvoll ergänzen und so Arbeit abnehmen.

Einen Konfigurator von der Stange gibt es nicht

Jeder Konfigurator wird eigens für das jeweilige Produkt entwickelt. Spezialisierte Konfigurator Agenturen haben den Vorteil, dass viele Features bereits entwickelt sind und so die Produktionsdauer sich deutlich verkürzt. Dennoch muss auch hier bei jedem Produkt individuell festgelegt werden, was der Konfigurator können soll. Es entsteht immer ein individuelles, an Ihrem Bedarf orientiertes Profil. Das für den Nutzer sichtbare Frontend kann so gestaltet werden, wie es Ihrem Corporate Design und Ihren Wünschen entspricht.

Anhand von gelieferten Produktbildern oder CAD-Daten können dann die 2D- oder 3D-Bild-Darstellungen für den Konfigurator modelliert werden. Auf Basis einer umfangreichen Materialbibliothek sind fotorealistische Darstellungen von beispielsweise Holz, Stoff oder Glas kein Problem. Bereits vorhandene 3D-Modelle können in der Regel nicht eins zu eins übernommen werden, da sie oft zu groß und nicht korrekt ausgezeichnet sind.

Sogar AR- und VR-Konfiguratoren sind realisierbar: In der Augmented Reality können die User ihr Umfeld um virtuelle Gegenstände erweitern. Sie können in etwa virtuelle Möbel über die Smartphonekamera im eignen Zuhause platzieren und testen wie sie sich im eigenen Wohnzimmer machen. Oder sie halten sich virtuelle Kleidungstücke im Spiegel vor den eigenen Körper. Den Ideen sind hier keine Grenzen gesetzt. Die Virtual Reality, die im Gegensatz zur Augmented Reality keinen Bezug zum realen Umfeld des Users hat, sondern ihn in eine in sich geschlossene, virtuelle 3D-Welt einlädt, wird für Konfiguratoren bisher noch nicht ganz so viel genutzt, ist aber auch im Kommen.

Die Integration von Konfiguratoren in Ihre bestehende Webseite ist ganz simpel: Sie sind mit allen gängigen CM-Systemen und Online-Shops kompatibel und können durch einen einfachen Code überall eingebunden werden. Dass die Konfiguratoren dabei auch responsiv – also auf allen Endgeräten – funktionieren, gehört natürlich zum Standard.

Aber was kostet ein Konfigurator nun eigentlich? Die Preise bewegen sich zwischen 10.000 und 100.000 Euro – abhängig von der Komplexität und der Visualisierung (2D, 3D, AR). Neben dem Erstellungsaufwand muss man zudem die Kosten für Lizenzen, Wartung sowie Weiterentwicklung und Hosting einkalkulieren. Somit bedeutet ein Konfigurator natürlich eine Investition, allerdings mit guten Chancen auf einen schnellen Return of Investment.

Ein Konfigurator ist besser als kein Konfigurator

Häufig ist die Hemmschwelle, sich als Unternehmen für einen Konfigurator zu entscheiden, deswegen hoch, weil der Aufwand riesig scheint: Man hat den Anspruch, alle Kundenbedürfnisse bereits perfekt analysiert zu haben und nun die absolut optimalen Features für den Konfigurator zu wählen: Machen Sie sich frei von diesem Perfektionismus!

Denn ein Konfigurator kann problemlos schrittweise ausgebaut werden. Ganz im Sinne der Lean Startup Methode ist es ratsam, möglichst schnell – bevor der Wettbewerber zuschlägt – einen Prototypen auf Ihrer Webseite zu launchen. Sammeln Sie dann wertvolles Kundenfeedback und entwickeln Sie den Konfigurator kontinuierlich weiter. Auch wenn sich Ihr Produkt im Laufe der Zeit verändert, kann der Konfigurator selbstverständlich jederzeit aktualisiert werden.

Auch welche Informationen für die Erstellung eines Konfigurators gebraucht werden, müssen Sie nicht im Vorhinein recherchieren. Wenden Sie sich einfach an einen professionellen Konfigurator Anbieter und lassen Sie sich beraten. Eine grobe Vorstellung davon, was Sie sich von der Lösung erwarten, reicht meist bereits. Alles andere erarbeiten die Berater und Entwickler gemeinsam mit Ihnen.

Eine professionelle Konfigurator Agentur wird in der Regel ungefähr so vorgehen: Nach einem ersten Briefing-Telefonat erstellen diese ein grobes Konzept für Sie und prüfen eventuell vorhandene Modelle. Offene Fragen mit den Entwicklern werden geklärt und anschließend erhalten Sie ein ausgearbeitetes Konzept sowie das Angebot. Gegebenenfalls findet ein eigener Workshop statt oder ein Prototyp wird gebaut.

Es ist auch möglich Konfiguratoren als SaaS, also Software as a Service, von einem externen IT-Dienstleister betreiben zu lassen. Auch dies können Sie mit der Agentur abklären.

Je größer die technischen Möglichkeiten werden, Produkte virtuell in Szene zu setzen, desto spannender wird das Thema Konfiguratoren in Zukunft werden. Fest steht: Mit den Trendthemen 3D, Augmented Reality und Virtual Reality gewinnen Konfiguratoren in Verkauf und Kundenberatung immer mehr an Bedeutung. Als zukunftsorientiertes Unternehmen, lohnt es sich, schon jetzt auf diesen Zug aufzuspringen.

Lassen Sie sich am besten direkt hier ein Angebot erstellen!

Jennifer FahlKonfigurator – was das ist und warum Sie es brauchen
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