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Online-Handel im Wandel: Wie sich das Kaufverhalten ändert

Konfigurator im Online-Shop: Fast 100 % aller Käufer unter 50 Jahren bevorzugen Online-Shopping. Auch in der Gruppe der über 50-Jährigen liegt die Zahl der Online-Käufer mit 87 % sehr hoch. Diese Änderungen spürt vor allem der stationäre Handel. Käufer wollen künftig alle Kanäle, die zur Verfügung stehen, für ihre Einkäufe nutzen.

Verwunderlich ist dieser Trend kaum, punktet der Online-Handel doch mit einer permanenten Verfügbarkeit, einem großen Produktsortiment, vielen Zahlungsmöglichkeiten und ausführlichen Produktinformationen. Andererseits schlagen die zum Teil hohen Versandkosten und die langen Wartzeiten negativ zu Buche. Allerdings bietet der herkömmliche Einzelhandel eine gute Kundenberatung, Übersichtlichkeit der Produkte und der Präsentation der Ware. Doch auch hier befindet sich der Online-Handel auf der Überholspur.

In Lichtgeschwindigkeit zum Wunsch-Produkt

Hervorragende Beratung, übersichtliches Produktsortiment und eine tolle Präsentation der Ware: Was einst wie Zukunftsmusik klang, ist heute längst fast normal. Immer mehr Händler installieren auf ihrer Webseite nicht nur einen klassischen Online-Shop. Sie bieten Kaufinteressenten überdies die Möglichkeit, ihr Wunschprodukt bequem von zu Hause aus zu konfigurieren und bei sich im stationären Laden zu bestellen bzw. zu kaufen. Mithilfe von Konfiguratoren können Kaufinteressenten ihr Wunschprodukt nach Belieben entwerfen. Klick für Klick wird der Kaufinteressent zum Kauf geführt.

Kann ein Konfigurator tatsächlich eine menschliche Beratung ersetzen?

Die Gesellschaft entwickelt sich weg vom Miteinander, hin zum Egomanen. Der zwischenmenschliche Kontakt wird immer unwichtiger und wird durch digitale Medien ersetzt. Diesen Wandel macht sich Handel zunutze und implementiert in ihre Konfiguratoren virtuelle Berater. Diese virtuellen Berater werden so platziert, dass der Kunde an erklärungsbedürftigen Stellen im Konfigurator seine Fragen beantwortet bekommt, ohne dass ein menschlicher Berater notwendig wird. Ebenso gängig ist die Implementierung von Videos, in denen Schritt für Schritt das Produkt erklärt wird. Auf diese Weise erhält der Kunde binnen weniger Sekunden die Informationen zum Produkt, die er zur Entscheidungsfindung benötigt. Ein menschlicher Berater ist also nicht mehr zwingend notwendig.

Doch wie sieht es mit der Präsentation der Produkte aus?

Heute ist das Internet so weit, dass es auch anspruchsvolle Darstellungen erlaubt. Das spiegelt sich auch im Aufbau von Konfiguratoren wider. Diese können inzwischen so programmiert werden, dass selbst 3D-Bilder eingebunden werden können. Wählt der Interessent also eine bestimmte Option aus, wird diese sofort visuell so umgesetzt, dass der Kaufinteressent sieht, wie sich sein Wunsch auf das Produkt niederschlägt. Das ist in einem stationären Laden nicht möglich. Hier kann nur das Produkt auf dem Papier konfiguriert werden. Eine bildliche Darstellung fehlt. Insofern punktet der Online-Handel in dieser Hinsicht auf ganzer Linie.

Produkt konfiguriert – Und nun?

Händler, die den Konfigurator auf Ihrem Webauftritt nutzen, aber keinen Online-Shop betreiben, erlauben ihren Kunden eine bequeme Konfiguration des Wunschprodukts von zu Hause aus. Diese Konfiguration kann in den meisten Fällen abgespeichert oder als PDF ausgedruckt werden. Wird die PDF ausgedruckt, kann der Kunde damit zum nächsten Händler gehen und die Bestellung in Auftrag geben. Der restliche Kaufprozess entspricht dem traditionellen Kauf im Laden.

Schädigen Konfiguratoren dem stationären Handel?

Immer wieder wird das Internet als Ursache für den schwindenden Innenstadt-Handel gesehen. Dabei lassen sich der stationäre Handel und der Online-Handel hervorragend miteinander kombinieren, sodass beide Seiten profitieren. Ein Konfigurator kann den stationären Handel sogar vorantreiben. Schließlich fungiert der Konfigurator als Schnittstelle zwischen stationären Handel und bequemen Online-Handel. Der Kunde muss nicht mehr stundenlang im Laden warten und Beratungsgespräche führen, um sein Wunschprodukt zu bekommen. Stattdessen entwirft er Klick für Klick sein Traum-Produkt.
Schädigen Konfiguratoren also dem stationären Handel? Nein, im Gegenteil. Sie fördern sogar den Handel.

Wie viel Investition ist für ein Konfigurator nötig?

Die Höhe der Investition hängt von den Ansprüchen ab, die an den Konfigurator gestellt werden. Sollen 3D-Bilder eingebunden werden? Werden Videos genutzt? Sollen virtuelle Berater eingesetzt werden? Gibt es bereits einen Basis-Konfigurator, auf dem aufgebaut werden kann? Wird ein Prototyp benötigt, um die Änderungen in einer Live-Umgebung zu testen? Die Palette an möglichen Kosten ist groß. Der Einsatz eines Basis-Konfigurators und die Nutzung von 2D-Bildern können die Kosten erheblich senken. Ein unverbindliches Angebot schafft einen schnellen Überblick über den Kostenaufwand.

Müssen Konfiguratoren sofort beim Aufbau der Webseite eingebunden werden?

Nein, Konfiguratoren können auch nachträglich in die Webseite bzw. dem Online-Shop implementiert werden. Hierfür existieren verschiedene Ansätze wie die Implementierung per JavaScript, PlugIn, IFrame oder separaten Button. Welche der Möglichkeiten genutzt wird, hängt von den Systemvoraussetzungen ab. Handelt es sich zum Beispiel um eines der gängigen Online-Shops wie Magento oder WooCommerce, ist der Einsatz von PlugIns problemlos möglich. Eine nachträgliche Implementierung ist also zu jedem Zeitpunkt machbar, ohne dass eine Neuprogrammierung notwendig wird.

Gern beraten wir Sie zum Thema Konfigurator, besprechen mit Ihnen Ihr persönliches Tool, Ihre Anforderungen und Wünsche und unterbreiten Ihnen ein entsprechendes Angebot. Kontaktieren Sie uns noch heute. Wir freuen uns auf Sie.

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