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Was kostet mein Konfigurator? Mehr zum Preis…

Die Frage „Was kostet ein Konfigurator?“ ist einfach, doch für die Antwort müssen wir trotzdem etwas ausführlicher werden. Die Software, die wir als Basis für die Erstellung des Konfigurators nutzen, ist immer die gleiche. Allerdings hat jedes Produkt andere Anforderungen, weshalb wir für unsere Kunden immer eine individuelle Lösung entwickeln. Deshalb können wir nicht einfach mit einem festen Preis auf die Frage antworten.

Wir schicken Ihnen natürlich gerne auf Anfrage einen Kostenvoranschlag für Ihr Produkt zu, dafür sollten Sie sich vorab aber über einige Aspekte Gedanken machen. Bei der Definition Ihrer Anforderungen möchten wir Ihnen gerne helfen, weshalb wir einen Fragenkatalog entwickelt haben, mit dem Sie in ca. 5 bis 10 Minuten alle relevanten Punkte benannt haben.

Die Beantwortung des Fragenkatalogs hilft nicht nur uns dabei, Ihnen ein Angebot zu schicken, dass realistisch ist, sondern zeigt Ihnen zugleich, welche individuellen Gestaltungsmöglichkeiten Sie haben. Schon oft haben wir es erlebt, dass Kunden auf neue Produktideen oder -varianten gestoßen sind, weil sie sich über ihren Konfigurator Gedanken gemacht haben.

Um Ihnen zu zeigen, welche Anforderungen den Preis beeinflussen, möchten wir Ihnen den Fragenkatalog und seine Hintergründe kurz vorstellen. Den Fragenkatalog selbst können Sie sich übrigens hier ansehen!

1. Wofür ist der Konfigurator bestimmt?

Sagen Sie uns, um welches Produkt es geht: Ist es zum Beispiel ein Möbel- oder doch eher ein Kleidungsstück? Oder wollen Sie Messestände im Konfigurator anbieten?

Zeigen Sie uns Ihr Produkt und den jetzigen Verkaufsweg

Schicken Sie uns einfach den Link zu Ihrem Produkt mit, dann können wir uns die Details ansehen.

2. Was soll der Konfigurator können?

Wissen Sie schon genau, was Sie haben möchten, oder möchten Sie sich noch von anderen Konfiguratoren inspirieren lassen?  Wenn Letzteres der Fall ist, können Sie durch unser 3D Magazin stöbern. Regelmäßig stellen wir auf der Seite fertige Konfiguratoren vor. Folgende Artikel könnten zum Beispiel interessant für Sie sein: https://3d-magazin.eu/category/anwendungsbeispiele

3. Was lässt sich an Ihrem Produkt konfigurieren?

Das ist eine der wichtigsten Fragen aus dem Fragenkatalog, über die Sie sich vorab Gedanken machen sollten: Was soll bzw. kann man an Ihrem Produkt individualisieren und im Konfigurator zur gestalterischen Auswahl stellen? Schreiben Sie uns außerdem dazu, ob alle Produktkombinationen möglich sein sollen oder ob es Ausschlusskriterien beziehungsweise Regeln gibt. Wenn Sie zum Beispiel ein Sofa konfigurieren möchten, könnte eine Anforderung an den Konfigurator sein, dass der rote Bezug nur wählbar ist, wenn man das Dreisitzer-Modell wählt.

4. Wer soll den Konfigurator benutzen?

Dieser Teil des Fragenkatalogs verwundert Sie vielleicht, allerdings ist es für uns wichtig, die Zielgruppe Ihres Konfigurators zu kennen. Nicht immer richtet er sich direkt an den Endkunden: Es gibt auch die Möglichkeit, ihn als Verkaufsunterstützung für Ihre Verkäufer und Zwischenhändler anzubieten. Eins der bekanntesten Beispiele hierfür ist sicherlich der Küchenkonfigurator im Geschäft, an dem der Verkäufer gemeinsam mit dem Kunden die Küche an das Zimmer zuhause anpasst.

5. Wie soll der Benutzer geführt werden?

Auf den ersten Blick scheint diese Frage für einen „Vorab-Fragenkatalog“ bereits sehr ins Detail zu gehen, diese Anforderung ist jedoch sehr essentiell, wenn es um die Bestimmung des Preises für Ihren Konfigurator geht.

Über folgende Möglichkeiten sollten Sie sich daher vorher Gedanken machen:

  1. Soll der Benutzer
    • schrittweise durch die Gestaltung geführt werden oder
    • selbstständig und frei alles gleichzeitig gestalten können?
  2. Soll es ein Kontaktformular oder eine Händlersuche geben?
  3. Sollen der Preis angezeigt werden?
    • Ja oder nein
    • Wenn ja: Durch Addition der einzelnen Auswahlelemente oder gibt es komplexe Regeln, zum Beispiel durch Rabatte, die berücksichtigt werden sollen?

6. Wie soll der Konfigurator bei Ihnen eingebunden werden?

Besitzen Sie bereits eine Internetseite oder einen Shop, so dass der Konfigurator über eine Schnittstelle an ein bestehendes System angebunden werden soll? Oder sollen die Internetseite beziehungsweise der Shop ebenfalls neu aufgebaut werden?

7. Welche Qualität haben Ihre Daten?

Bei dieser Frage geht es uns vor allem um die Qualität Ihrer Abbildungen und Modelle. Liegen bereits 3D-Abbildungen oder einfache Produktbilder vor? Haben Sie die wichtigsten Daten zu Ihren Produkten in einer Excelliste aufbereitet? Schreiben Sie uns einfach kurz, wie Sie Ihre Produktinformationen ablegen, pflegen und verwalten.

8. Muss der Konfigurator an weitere Systeme angebunden werden?

Benötigen Sie weitere Schnittstellen und Anbindungen, außer an einen Shop und Ihre Website? Das können zum Beispiel Systeme der Warenwirtschaft, Content-Management-System oder CAD-Systeme sein.

9. Das „Sonstige“, das den Preis beeinflusst

Selbstverständlich enthält unser Katalog auch ein Feld, indem Sie uns weitere Anforderungen, Wünsche, Hintergrundinformationen oder Fragen schicken können!

Die Antworten auf diese 9 Fragen reichen aus, damit wir Ihnen einen Preis für Ihren Konfigurator nennen können.

Die größten Kostenfaktoren

Damit Sie vor dem Ausfüllen des Fragenkatalogs ein Gefühl dafür bekommen, was den Preis am meisten beeinflusst, möchten wir noch kurz über die größten Kostenpunkte sprechen.

Dazu zählen

  1. Die Komplexität des Produktmodells
  2. Die Visualisierung
  3. Die Preisberechnung

Die Komplexität des Produktmodells

Je mehr man individualisieren und konfigurieren kann, umso höher sind die Anforderungen an die Software.

Die Visualisierung

Allerdings ist die Visualisierung ein noch wichtigerer Punkt, denn von guten 3D-Modellen hängt der Erfolg Ihres Konfigurators ab. Ein modernes Tool ist nur so erfolgreich wie sein Design und seine Optik: Die Produkte müssen schön und vor allem maßstabgetreu und richtig dargestellt werden. Je nachdem wie gut die vorhandene Datenqualität ist, entsteht durch die Erstellung der Modelle daher ein großer Aufwand.

Die Preisberechnung

Der letzte Punkt, über den Sie sich vorab gut Gedanken machen sollten, ist die Art der Preisberechnung.

Am einfachsten ist es, wenn die Preise einfach addiert werden – je nachdem, was der Kunde seinem Entwurf hinzufügt: Ein Stuhl kostet 50 Euro und die Stuhllehnen 30 Euro, also kostet der Stuhl insgesamt 80 Euro.

Natürlich ist es aber auch möglich komplexere Formeln zu hinterlegen: Der Stuhl kostet 50 Euro, die Stuhllehnen 30 Euro. Wenn aber noch eine bestimmte Rückenlehne hinzugefügt wird, reduziert sich der Preis der Stuhllehnen auf 20 Euro.

Je nachdem, wie komplex Ihre Preise berechnet werden sollen, steigt der Aufwand für die Konfiguratorentwicklung. Daher sollten Sie sich hierzu vorab einige Gedanken machen!

Schauen Sie sich den Fragenkatalog doch mal in Ruhe an!

©FirmBee/pixabay

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