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Warum es für den Konfigurator keinen Wettbewerbsschutz geben kann

Viele unserer Kunden möchten sich mit einem Konfigurator von der Konkurrenz abheben. Es gibt schließlich nichts besseres als der Erste am Markt mit einer innovativen Idee zu sein! Doch wie so oft gilt: Einer macht’s erfolgreich vor und viele werden es nachmachen. Der Wettbewerbsschutz ist daher ein Thema, das – verständlicherweise – immer wieder bei uns angefragt wird.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen deshalb, wieso wir Ihnen leider keinen Wettbewerbsschutz geben können. Gleichzeitig zeigen wir Ihnen aber auch, wie Sie mit Ihrem Konfigurator trotz wachsender Konkurrenz der Beste am Markt bleiben! Eher im Gegenteil: Sie können die steigende Konkurrenz für Ihren eigenen Vorteil nutzen.

Was ist ein Wettbewerbsschutz?

Vermutlich wissen Sie schon, was es mit dem Wettbewerbsschutz auf sich hat. Trotzdem möchten wir vorab kurz die Merkmale und Bedeutung erklären.

Der Wettbewerbsschutz ist ein Bestandteil des freien Marktes und soll Unternehmen dabei unterstützen, ihr geistiges Eigentum zu wahren. In erster Linie soll er vor unlauteren Handlungen der Mitbewerber schützen. Zu den unlauteren Handlungen zählen zum Beispiel das Klauen von innovativen Ideen oder das Bilden von Kartellen.

Für Sie bedeutet das konkret: Sie möchten, dass wir Ihre Konkurrenten nicht ebenfalls mit Konfiguratoren versorgen. Denn verlieren Sie dann nicht Ihren Wettbewerbsvorteil? Und werden nicht womöglich interne Informationen von Ihnen durch uns an Ihre Wettbewerber weitergegeben?

Wettbewerbsschutz für den Konfigurator

Wir verstehen gut, dass unsere Kunden sich vor der Konkurrenz schützen möchten. Die Entwicklung des Konfigurators ist ein Schritt, der die bisherigen Verkaufswege neu aufstellt und somit Arbeit und Investitionen mit sich bringt. Der anschließende Erfolg ist wiederum auch davon abhängig, wie gut man sich von der Konkurrenz absetzen kann. Die Idee, sich den Konfigurator als geistiges Eigentum schützen zu lassen, ist daher nicht fremd.

Es lässt sich auch tatsächlich nicht vermeiden, dass wir durch die Beschäftigung mit Ihrer Branche etwas dazulernen – das ist sogar unsere wichtigste Aufgabe, um Sie gut beraten zu können. Und ja, beim nächsten Kunden haben wir dieses Wissen und wenden es an – so wie auch Sie von unserem Vorwissen profitiert haben. Was wir aber nie tun: Konkretes Wissen über Ihr Produkt weitergeben. Daher unterzeichnen wir auch sehr gern ein NDA, also eine Verschwiegenheitsvereinbarung. Damit ist Ihr internes Wissen geschützt. Ausserdem geben wir natürlich nie Daten weiter – weder 3D-Modelle, noch Preismodelle oder Artikeldaten – das ist selbstverständlich.

Der Konfigurator ist unser Job

Wir entwickeln den Konfigurator für verschiedene Kunden. Würden wir Ihnen einen Wettbewerbsschutz geben, wäre unser Markt irgendwann völlig eingeschränkt. Gäbe es in jeder Branche ein Unternehmen, das mit uns zusammenarbeitet und Schutz erhält, wären wir in ein paar Jahren am Ende unserer Möglichkeiten angekommen. Deshalb bitte wir um Ihr Verständnis, dass es für den Konfigurator keinen Wettbewerbsschutz gibt.

Außerdem entwickeln wir unseren Konfigurator technisch immer weiter und lassen uns neue Ideen einfallen. All das wäre nicht mehr möglich, wenn wir uns einschränken müssten.

Technische Entwicklungen kommen auch Ihnen zugute

Sie können sogar davon profitieren, wenn wir für andere Unternehmen einen Konfigurator entwickeln. Die Technik entwickelt sich immer weiter. Wenn wir für einen anderen Kunden bereits eine Innovation programmiert und implementiert haben, lässt sich diese schneller auch auf Ihren Konfigurator übertragen.

Beispiel

Wir haben Ihren Konfigurator vor einigen Jahr erfolgreich eingeführt. Nun möchten Sie ein Update durchführen, um neue Funktionen zu ermöglichen. Wenn wir diese bereits für einen anderen Kunden entwickelt haben, können wir für Sie viel besser etwas „aus der Schublade zaubern“. Das Rad muss nicht neu erfunden werden, was Ihnen Zeit und Geld spart.

Aber die Konkurrenz …?

Es lässt sich nicht vermeiden, dass Ihre Konkurrenz auch auf die Idee kommt, einen Konfigurator zu entwickeln. Sie werden allerdings immer derjenige bleiben, der es zuerst ausprobiert hat. Für Kunden steht der Name Ihrer Firma weiterhin mit diesem Schritt in Verbindung: „Das sind doch die mit dem Konfigurator…“

Die Konkurrenz hat schon einen Konfigurator und Sie ziehen nach?

Dann schauen Sie sich das Konkurrenzprodukt genau an und überlegen Sie, was sie anders machen wollen. Wo gibt es Verbesserungspotential? Welche Elemente sollen bei Ihnen auszuwählen zu sein? Das heißt, konfigurieren Sie vielleicht ganz andere Dinge am Produkt?

Beispiel

Bei Ihrem Konkurrenten lassen sich Fahrräder konfigurieren. Der Kunde kann sich die Reifen, die Farbe und die Lenkerform aussuchen. Sie wollen aber mehr? Dann machen Sie doch auch noch den Sattel, die Klingel und den Fahrradkorb individualisierbar! So sind Sie den anderen immer einen Schritt voraus.

Nutzen Sie die Vielfalt für sich!

Egal ob Sie als Erster mit dem Konfigurator am Markt waren oder Sie einem Konkurrenten nachziehen möchten: Lassen Sie sich von den zahlreichen Konfiguratoren inspirieren! Schauen Sie sich vorhandene Modelle an und überlegen Sie sich, was Sie für Ihr Produkt wollen. Welche Variationen wir schon realisiert haben, sehen Sie zum Beispiel hier.

1. Lassen Sie sich inspirieren!

Konfiguratoren aus anderen Branchen lassen sich vermutlich nicht eins zu eins auf Ihr Produkt übertragen. Aber einzelne Bedienelemente oder Darstellungsmöglichkeiten können trotzdem als Ideengeber dienen. Deshalb schauen Sie sich doch mal andere Onlineshops und Internetseiten mit Konfiguratoren an und schreiben Sie auf, was Ihnen daran gefällt!

Beispiel

Sie möchten einen Möbelkonfigurator aufbauen und stehen vor dem Problem, dass viele Kleinteile konfigurierbar sein sollen. So kann der Kunde beispielsweise die Griffe und Knäufe für Kommoden individualisieren. Ihnen fehlt aufgrund der großen Auswahlmöglichkeiten aber die Idee, wie sich dies übersichtlich darstellen lässt. Dann schauen Sie doch mal bei anderen Konfiguratoren vorbei, die mit vielen Kleinteilen arbeiten müssen. Wie wäre der Vergleich mit einem Ringkonfigurator, der die verschiedenen Steine zur Auswahl stellt? Oder mit einem Konfigurator für Gartenhäuser, bei dem verschiedenste Holzdesigns zur Auswahl stehen?

2. Testen Sie die Konkurrenz

Idealerweise spielen sogar einige Kollegen oder Bekannte Testkunden für Sie. So sammeln Sie Erfahrungen und Meinungen zu anderen Konfiguratoren. Personen, die nicht so eng mit dem eigenen Produkt verbunden sind und einen distanzierteren Blick auf den Markt haben, können ideal als Kunden herangezogen werden.

Mögliche Fragen an Ihre Tester könnten sein:

  • Wie war die Produktkonfiguration: Waren die Schritte logisch und leicht verständlich?
  • Was war gut/Was war schlecht?
  • War die Bedienung intuitiv?
  • Wie war der Bestellvorgang?
  • Welche Bezahlmöglichkeiten gab es?

3. Was wollen Sie anders machen?

Das gesammelte Feedback zeigt Ihnen die Schwachstellen der Konkurrenz: Die Bedienung war nicht intuitiv? Dann können Sie sich abheben, indem Sie hierauf einen besonderen Fokus legen. Es war nur die Bezahlung mit Kreditkarte möglich? Dann bieten Sie den Kauf auf Rechnung oder mit anderen Bezahlsystem an!

4. Wir helfen Ihnen

Sie kennen jetzt Ihre Wünsche und Ihr Potential um sich von der Konkurrenz abzuheben. Sie wissen, worauf Sie Ihre Schwerpunkte legen möchten und was den Kunden wichtig ist. Aber wie das Ganze wirklich technisch umzusetzen ist, ist Ihnen unklar?

Zeigen Sie uns Ihre Ergebnisse, Wünsche und Konfiguratoren, die Ihnen gefallen. Wir schauen uns Ihre Anforderungen genau an und erstellen ein Konzept, dass Ihnen erklärt, wie sich das Ganze technisch umsetzen lässt. Gemeinsam erarbeiten wir Ihren optimalen Konfigurator.

Vielleicht haben Sie schon genau Wünsche und Vorstellungen? Dann schicken Sie uns doch einfach eine Nachricht mit Ihren Eckdaten und wir beraten Sie zur Machbarkeit!

© rawpixel/pixabay.com

Su BalkoWarum es für den Konfigurator keinen Wettbewerbsschutz geben kann
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