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MIT:Futura – Politik und Digitalisierung im Mittelstand

Die CDU/CSU-Mittelstandsvereinigung hatte zum Thema Digitalisierung gerufen, und alle waren sie gekommen: Politiker, Investoren, DAX-Bosse, Startup-CEOs und… Mittelständler. Solche nämlich, die mit dem vagen Begriff „Digitalisierung“ etwas angefangen haben. Von Ihnen sollten Politik, Konzerne und Startup-Szene etwas lernen. Ob das klappen kann?

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MIT FUTURA: Digitalisierung im Mittelstand

Digitalisierung – Vom Handwerker zum Online-Marktführer

Digitalisierung ist ein vielbenutzter Begriff. Man hört ihn sogar abends in der Tagesschau und kann sich des Eindruckes nicht erwehren, dass er von der Politik deswegen hochgehalten wird, weil in Deutschland viele Chancen des digitalen Wandels – was immer das auch genau ist – verschlafen wurden.

Bedeutet Digitalisierung mehr, als Fax durch E-Mail zu ersetzen?

Die MIT, Vertretung des Mittelstandes in der CDU/CSU wollte dieser Frage nachgehen und lud ausgewählte Unternehmen nach Berlin ein. Wir waren froh, dabei sein zu dürfen. In einem „switch pitch“ sollte gezeigt werden, wie neue digitale Möglichkeiten als Chancen genutzt werden. Und das gelang eindrucksvoll:
Da war der Landwirt, der Daten aus Sensoren auf den Feldern und von Saat- und Ernte-Maschinen analysiert und daraus Erkenntnisse über die Qualität der Böden gewinnt.
Für verschiedene Flächen innerhalb desselben Feldes weiss er, wieviel Saatgut und Dünger er ausbringen muß, um den optimalen Ertrag bei geringstmöglicher Bodenbelastung zu erzielen.
Mit bemerkenswerten ökonomischen und besonders auch ökologischen Folgen.
Oder der Bäcker, der nicht nur deshalb den Publikumspreis gewann, weil er selbstgebackene Plätzchen verteilte. Vielmehr konnte er in einem engagierten Vortrag zeigen, wie er traditionelles Handwerk mit neuer Kraft und Emotion verkauft.
Von der Verwendung lokaler Getreide über die E-Tankstelle vor den Filialen bis hin zum preisgekrönten Imagefilm. Und der in gekonntem Understatement erst auf Nachfrage der Jury einen ganzen Blumenstrauss digitaler Aktivitäten von Facebook bis tausenden Zugriffen auf Youtube präsentierte.
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Talk: Digitalisierung im Mittelstand

 

Und schliesslich der Tischler, Herr Dickmänken von schrankwerk.de, der vor dem Problem stand, dass er seine sehr individuellen Lösungen im Internet nicht vertreiben konnte.
Seine Maßanfertigungen, mit denen unschöne Rumpelecken, wie sie jeder kennt, der Vergangenheit angehören, lassen sich nicht in einem Shop verkaufen.
Weil er aber trotzdem die Chance E-Commerce nutzen wollte, hat er eine Lösung gebaut, mit der Maßschränke online konfiguriert und erworben werden können.
Wir sind stolz, dass wir ihm dabei helfen konnten.

Digitale Chancen sehen & ergreifen

Genau diese unternehmerische Art, digitale Chancen zu nutzen, machte die Zuhörer staunen. Politiker wie Peter Altmaier, die Vorstandsmitglieder von Konzernen, wie Dr. Kefer von der Deutschen Bahn und die anwesenden Risiko-Kapitalgeber und Inkubator-Betreiber und Stars der Berliner Startup-Szene wie die CEOs von flixbus, movinga, foodpanda und anderen mussten anerkennen: Das Märchen, der deutsche Mittelstand sei nicht agil genug für echte Digitalisierung, entbehrt jeder Grundlage.

Und während in weiteren Sessions sich Wirtschaft und Politik weiter die Verantwortung für verschlafene Chancen zuschoben, fand auf den Fluren unter den Mittelständlern bereits wieder das statt, was wirklich voranbringt: Austausch von Ideen und Möglichkeiten.

Und dabei haben wir, wie immer, als Ansprechpartner gerne geholfen und diskutiert, wie digitale Perspektiven sinnvoll zu nutzen sind.

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Jörg ViolaMIT:Futura – Politik und Digitalisierung im Mittelstand
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