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Prototyp-Konfigurator: Ist schrittweiser Aufbau möglich?

Konfiguratoren sind aus dem Geschäftsleben nicht mehr wegzudenken. Immer häufiger kommen die komfortablen Tools im B2B und B2C zum Einsatz, um Kunden das bestmögliche Kauferlebnis zu bieten. Schritt für Schritt führt der Konfigurator den Interessenten durch seinen Kaufprozess, informiert ihn permanent über den aktuellen Kaufpreis und schlägt ihm Auswahlmöglichkeiten vor. Gleichzeitig erfüllt das Tool eine beratende Funktion und erläutert jeden Schritt verständlich für den Kunden. Bis jedoch ein Konfigurator so perfekt funktioniert, ist ein langer Prozess der Entwicklung und Programmierung notwendig. Bei besonders komplexen Konfiguratoren ist es unabdingbar, den Konfigurator schrittweise aufzubauen. Das geht u. a. mit einem Prototyp-Konfigurator.

Warum es sinnvoll ist, den Konfigurator schrittweise aufzubauen?

Bei einem Konfigurator handelt es sich immer um einen Prototyp, der in seiner Art und Beschaffenheit einzigartig ist. Daher fehlen wichtige Informationen zu den einzelnen Programmierschritten, Features und Funktionsweisen. Ähnlich wie bei neuen Webseiten oder Videospielen gibt es daher eine „Beta-Version“, mit der wir und Sie arbeiten. Mithilfe des Kundenfeedbacks optimieren wir schrittweise den Konfigurator, beseitigen Schwachstellen und testen Features. Nur so sind wir in der Lage, den Konfigurator fehlerfrei zu entwickeln und weiterzuentwickeln.
Darüber hinaus arbeiten wir nach dem Lean-up-Prinzip, auf das wir später noch einmal eingehen. Bei einem schrittweisen Aufbau des Konfigurators können wir schnell und flexibel auf Veränderungen des Marktes reagieren. Das spielt vor allem bei Startups eine große Rolle. Zusätzlich können wir über die Benutzer-Feedbacks Probleme beseitigen und einen kundenfreundlichen Konfigurator programmieren.

Lean-Startup-Methode für mehr Flexibilität

Wir arbeiten bei der Entwicklung von Konfiguratoren mit der Lean-Startup-Methode. Entwickelt wurde die Methode von Eric Ries, der sie im September 2008 erstmals in seinem Blog „Startup Lessons Learned“ erwähnt. Drei Jahre später (2011) veröffentlichte Ries ein Buch zum Thema „The Lean Startup“ und legte damit den Grundstein für seine Methode.
Lean Startup veränderte erheblich die Art der Entwicklung von neuen Services und Produkten. Dadurch ist es möglich, Anpassungen am Produkt oder Service vorzunehmen und flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren.

Das Prinzip ist einfach. Bei dieser Methode wird ein Produkt, ein Service oder eine Geschäftsidee gestaltet und so schnell wie möglich auf den Markt gebracht. Dadurch ist es möglich, aus dem Benutzer- oder Kunden-Feedback frühestmöglich Rückschlüsse für die Gestaltung und Entwicklung des Produkts/Services zu ziehen. So lassen sich enorme Kosten und Zeit sparen.
Möglich ist dies durch ein iteratives Testen von wichtigen Faktoren wie Design-Merkmale, Preisgestaltung und Vertriebswege. Dies wird so oft wiederholt, bis sich ein Kreislauf entwickelt, der das Produkt so nah wie möglich am Kundenbedürfnis entwickelt.

Das Minimum Viable Product ist ein Prototyp des neuen Produktes, das noch entwickelt wird. Dieser enthält bereits alle Merkmale, die das Unternehmen seinen Kunden bieten möchte. Dabei werden nicht nur äußerliche Merkmale wie Design geprüft, sondern auch Absatz- und Vertriebswege, über die der Kunde am besten erreichbar ist. Die Entwicklung des Minimum Viable Product ist ein sich ständig wiederholender Prozess (iterativ).
Auf uns übertragen bedeutet das, dass wir so schnell wie möglich für Sie einen Prototyp-Konfigurator entwickeln, der bereits alle Anforderungen erfüllt, die Sie an das Tool stellen. Diesen Konfigurator lassen Sie von Ihren Kunden testen. Im Laufe der Tests entwickeln wir den Prototyp-Konfigurator entsprechend dem Kundenfeedback weiter bis er so weit ist, dass der Kunde zufrieden ist. Das gilt nicht nur für das Design, sondern auch für die Absatz- und Vertriebswege sowie der Handelbarkeit des Tools.

Schnelldrehende Produkte immer gefragter

In Vertrieb und Handel macht sich ein neuer Trend bemerkbar. Immer mehr Hersteller und Händler setzen auf die sogenannten Schnelldreher. Schnelldreher (Fast moving consumer goods) sind Produkte, die schnell entnommen und sofort aus dem Warenlager wieder ersetzt werden (rotieren). Dazu gehören nicht nur Konsumgüter (Reinigungsmittel, Nahrungsmittel, etc.) des täglichen Bedarfs, sondern auch Investitions- und Luxusgüter. Auch sogenannte Aktionsware, z. B. Computer vom Discounter, finden sich vermehrt in den Absatzstrategien.
Durch den schrittweisen Konfigurator-Aufbau können wir schnell auf Veränderungen im Sortiment und auf dem Markt reagieren. Anpassungen lassen sich so schneller vornehmen und „Leerlaufzeiten“ vermeiden. Darüber hinaus ermöglicht uns ein schrittweiser Aufbau eine kontinuierliche Entwicklung des Konfigurators, sodass er letztendlich die höchste Kundenzufriedenheit erzielt.

Benutzer-Feedback einfangen – auf dem Weg zur Verbesserung

Der Kunde ist König. Alle Maßnahmen zum Verkauf eines Produktes sollten daher so optimiert werden, dass der Kunde das höchste Einkaufserlebnis bei einer maximalen Bedienerfreundlichkeit erlebt. Letztendlich ist der Kunde derjenige, der den Konfigurator nutzt und danach über Kauf oder Nicht-Kauf des Produkts oder der Dienstleistung entscheidet. Ein Konfigurator erfüllt hier mehrere Funktionen: Er berät, erklärt, visualisiert und bietet Lösungsvorschläge. Aus diesem Grund ist es wichtig, den Kunden gleich von Anfang an mit in den Entwicklungsprozess des Konfigurators einzubeziehen. Deshalb entwickeln wir Schritt für Schritt den Konfigurator. Anhand des Kundenfeedbacks erkennen wir Schwachstellen, unpraktische Funktionen, etc. und können dementsprechend die Regeln des Konfigurators anpassen.

Sie haben Interesse an einem Konfigurator? Über unsere Checkliste können Sie prüfen, ob sich für Sie ein Konfigurator eignet.

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